{"id":507384,"date":"2025-07-11T16:36:07","date_gmt":"2025-07-11T15:36:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.oxera.com\/?post_type=agenda&#038;p=507384"},"modified":"2025-07-11T16:39:17","modified_gmt":"2025-07-11T15:39:17","slug":"reform-der-deutschen-stromnetzentgeltsystematik-sollen-einspeiser-netzentgelte-zahlen","status":"publish","type":"agenda","link":"https:\/\/www.oxera.com\/de\/insights\/agenda\/articles\/reform-der-deutschen-stromnetzentgeltsystematik-sollen-einspeiser-netzentgelte-zahlen\/","title":{"rendered":"Reform der deutschen Stromnetzentgeltsystematik: Sollen Einspeiser Netzentgelte zahlen?"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat im Mai 2025 ein Diskussionspapier \u00fcber die Zukunft der Stromnetzentgelte in Deutschland ver\u00f6ffentlicht.<a id=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\"><sup>1<\/sup><\/a> Das Papier stellt kritische Fragen zur zuk\u00fcnftigen Netzentgeltsystematik in Deutschland und die Konsultation k\u00f6nnte zu einer vollst\u00e4ndigen Neugestaltung der Systematik zur Bildung der Netzentgelte f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem der Europ\u00e4ische Gerichtshof festgestellt hat, dass die bisherige normative Regulierung auf Grundlage von Rechtsverordnungen der Bundesregierung gegen die Elektrizit\u00e4tsbinnenmarktrichtlinien verst\u00f6\u00dft, muss die BNetzA ab 2029 den bisherigen Regulierungsrahmen durch eine neue Festlegung der Netzentgelte ersetzen.<a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\"><sup>2<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00dcberarbeitung der Netzentgeltsystematik bietet auch eine Gelegenheit, den tiefgreifenden strukturellen Ver\u00e4nderungen und neuen Herausforderungen an das Stromnetz, die sich aus dem Ziel der Klimaneutralit\u00e4t und dem fortschreitenden Ausbau der erneuerbaren Energien (EE) ergeben, Rechnung zu tragen. Die dezentrale Energieerzeugung und die zeitliche Entkoppelung der Nachfrage, die volatileren Einspeiseprofile erneuerbarer Quellen, der zunehmende Eigenverbrauch und das Entstehen von Prosumern (Energieverbrauchern, die beispielsweise \u00fcber PV-Anlagen auch Strom produzieren und \u00dcbersch\u00fcsse in das Netz einspeisen k\u00f6nnen) sowie der insgesamt stark steigende Strombedarf legen nahe, die derzeitige Netzentgeltsystematik, in dem s\u00e4mtliche Entgelte verbrauchsabh\u00e4ngig allein von den Entnehmern getragen werden, grundlegend zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die BNetzA stellt im Rahmen des Konsultationsverfahrens f\u00fcnf Hauptfragen: (1) Sollen sich auch Einspeiser an der Finanzierung der Netzkosten beteiligen?, (2) Mit welchen Netzentgeltkomponenten soll die Netznutzung abgerechnet werden?, (3) Soll es regional und zeitlich differenzierte dynamische Netzentgelte geben?, (4) Sollen die Entgelte \u00fcber die lokalen Verteilernetze hinweg vereinheitlicht werden und (5) Wie soll das zuk\u00fcnftige Entgeltregime f\u00fcr Speicher aussehen?<a id=\"_ftnref3\" href=\"#_ftn3\"><sup>3<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Artikel wird die erste Frage er\u00f6rtert, ob sich k\u00fcnftig auch Einspeiser an der Finanzierung der Netzkosten beteiligen sollen. Zun\u00e4chst beschreiben wir den Problembefund, zweitens beleuchten wir die Vor- und Nachteile eines Systemwechsels und diskutieren die Frage, inwieweit ein solcher Systemwechsel die Gesamtnetzkosten senken kann. Im dritten Schritt weisen wir darauf hin, dass die Kosten letztlich dennoch von den Verbrauchern getragen werden d\u00fcrften. Als Viertes untersuchen wir die Wechselwirkungen mit staatlichen Beihilfen, die die vorangegangenen Ergebnisse relativieren k\u00f6nnen. F\u00fcnftens behandeln wir Fragen der Besitzstandswahrung, bevor wir im letzten Schritt unsere Schlussfolgerungen zusammenfassen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a><a>Systemkosten und Kostenverursachung<\/a><\/h1>\n\n\n\n<p>Der Ausbau der EE-Erzeugung ist ein \u201e[w]esentlicher Treiber der Kosten im Netz\u201c.<a id=\"_ftnref4\" href=\"#_ftn4\"><sup>4<\/sup><\/a> Dar\u00fcber hinaus steigen die zus\u00e4tzlichen Systemkosten infolge der fluktuierenden EE-Einspeiseprofile.<a id=\"_ftnref5\" href=\"#_ftn5\"><sup>5<\/sup><\/a> Dabei handelt es sich um Ausgaben, die durch die Stromerzeugung f\u00fcr die Netze anfallen und \u00fcber die direkten Kosten der Stromerzeugung im Kraftwerk hinausgehen. Hierzu z\u00e4hlen insbesondere Ma\u00dfnahmen des Engpassmanagements, Ausgleichs- und Regelleistungen sowie die erforderliche Verst\u00e4rkung und Erweiterung der Netzinfrastruktur.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Engpassmanagement geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften zus\u00e4tzlichen Systemkosten, die mit dem Ausbau der EE verbunden sind, da die Volatilit\u00e4t der EE-Einspeisung kontinuierlich ausgeglichen werden muss. Ein erheblicher Teil der erneuerbaren Erzeugungskapazit\u00e4ten befindet sich im windreichen Norden und Osten, w\u00e4hrend die industriellen Nachfragezentren im S\u00fcden und Westen liegen; daraus resultieren strukturelle Transportengp\u00e4sse. Zur Entsch\u00e4rfung dieser Engp\u00e4sse m\u00fcssen die Netzbetreiber kostenintensive Ma\u00dfnahmen wie Redispatch und Countertrading einsetzen.<a id=\"_ftnref6\" href=\"#_ftn6\"><sup>6<\/sup><\/a> Die Kosten f\u00fcr das Engpassmanagement in Deutschland betrugen im Jahr 2023 mehr als 3 Milliarden Euro, gegen\u00fcber etwa 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2018.<a id=\"_ftnref7\" href=\"#_ftn7\"><sup>7<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Weil Einspeiser in Deutschland bislang keine Netzentgelte zahlen, besteht eine grundlegende Diskrepanz zwischen der Kostenzuordnung und den tats\u00e4chlichen Kostentreibern in einem zunehmend EE-dominierten System. Diese Fehlanpassung f\u00fchrt zu einer ineffizienten Netznutzung und verzerrten Investitionssignalen. Gleichzeitig bietet sie starke finanzielle Anreize f\u00fcr den EE-Ausbau\u2014ein zentrales Element der Dekarbonisierungsstrategie und des schrittweisen Ausstiegs aus der Verstromung fossiler Brennstoffe, insbesondere Braunkohle. Zum Vergleich: Im deutschen Gassektor gibt es bereits Einspeiseentgelte und auch in anderen gro\u00dfen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern beteiligen sich Einspeiser an den Netzkosten.<a id=\"_ftnref8\" href=\"#_ftn8\"><sup>8<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund sieht die BNetzA in Einspeiseentgelten ein geeignetes Instrument, Stromerzeuger an der Finanzierung der Netzinfrastruktur zu beteiligen und damit die Kostenreflexivit\u00e4t sowie Anreize f\u00fcr netzdienliches Verhalten zu verbessern.<a id=\"_ftnref9\" href=\"#_ftn9\"><sup>9<\/sup><\/a> Ziel ist es effizientere Investitionsentscheidungen zu f\u00f6rdern um so die Gesamtnetzkosten\u2014und damit die Netzentgelte\u2014zu senken.<\/p>\n\n\n\n<p>Die BNetzA pr\u00fcft verschiedene Ausgestaltungsvarianten. Sie diskutiert Einspeiseentgelte, die sich entweder 1) an der von den Erzeugern im Voraus gebuchten Netzanschlusskapazit\u00e4t, 2) an der Menge des ins Netz eingespeisten Stroms, 3) an der eingespeisten H\u00f6chstlast, 4) an einem pauschalen Betrag pro Netzanschluss oder 5) an einer Anschlussgeb\u00fchr f\u00fcr neue Anlagen orientieren. Die Entgelte k\u00f6nnten auch regional differenziert werden.<a id=\"_ftnref10\" href=\"#_ftn10\"><sup>10<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus pr\u00fcft die BNetzA, ob auch Bestandsanlagen nachtr\u00e4glich an der Refinanzierung des Netzausbaus beteiligt werden sollten, da sie in der Vergangenheit bereits zu diesem beigetragen haben. Solche Ex-post-\u00c4nderungen ber\u00fchren jedoch bestehende Gesch\u00e4ftsmodelle und rufen Akzeptanzprobleme hervor.<a id=\"_ftnref11\" href=\"#_ftn11\"><sup>11<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a><a>Kostenreflexivit\u00e4t und Anreize f\u00fcr optimales Verhalten<\/a><\/h1>\n\n\n\n<p>Das Hauptziel einer effizienten Tarifgestaltung besteht darin, sicherzustellen, dass die Preise die zugrundeliegenden (System-)Kosten f\u00fcr die Erbringung einer Dienstleistung pr\u00e4zise widerspiegeln und dadurch wirtschaftliche Entscheidungen in Richtung eines gesellschaftlich optimalen Ergebnisses lenken. Im Kontext von Stromnetzen bedeutet dies, Anreize f\u00fcr effiziente Erzeugungs-, Verbrauchs- und Investitionsmuster zu setzen, wobei Investitionen von transparenten Kosten-Nutzen-Analysen gest\u00fctzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die von der BNetzA vorgeschlagenen Einspeiseentgelte zielen darauf ab, die kostenreflexive Kostenallokation zu verbessern, indem sie zus\u00e4tzliche, durch Einspeisung verursachte Systemkosten internalisieren.<a id=\"_ftnref12\" href=\"#_ftn12\"><sup>12<\/sup><\/a> Die sich daraus ergebenden Einspeiseentgelte k\u00f6nnten wirksame Signale daf\u00fcr geben, wie und wo Anlagen kosteng\u00fcnstig errichtet werden k\u00f6nnen, \u201eum einen unn\u00f6tig teuren Ausbau der Netze zu vermeiden\u201c.<a id=\"_ftnref13\" href=\"#_ftn13\"><sup>13<\/sup><\/a> Im Ergebnis kann dies zu geringeren Gesamtnetzkosten f\u00fchren und damit auch die Netzentgelte senken.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Einspeiseentgelte m\u00fcssen granular, vorausschauend und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sein, damit diese Wirkung eintritt. Gut konzipierte Tarife k\u00f6nnen Einspeiser dazu ermutigen, ihren Betrieb zu optimieren, neue Anlagen strategisch in Gebieten mit freien Netzkapazit\u00e4ten zu platzieren und die Einspeisung an die Netzbedingungen anzupassen, wodurch Engp\u00e4sse und die Abh\u00e4ngigkeit von teuren Redispatch-Ma\u00dfnahmen verringert werden. Um diese Vorteile zu erreichen, sind belastbare Modellierungen erforderlich, die einen robusten, quantifizierbaren Zusammenhang zwischen dem spezifischen Verhalten eines Kraftwerks und den verursachten Netzkosten herstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz dazu w\u00fcrde ein pauschaler, undifferenzierter Arbeitspreis je eingespeister Megawattstunde wohl nicht effizientes Verhalten anreizen, da er die tats\u00e4chlichen Kosten f\u00fcr das Netz nicht genau widerspiegelt. Solch ein Ansatz verfehlt somit das Ziel einer systemweiten Effizienzsteigerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Standortabh\u00e4ngige sowie an Einspeisespitzen gekn\u00fcpfte Entgelte hingegen k\u00f6nnen klare Signale setzen, da sie dort oder dann steigen, wenn das Netz besonders belastet ist. Dies veranlasst Erzeuger, ihre Einspeisung r\u00e4umlich oder zeitlich zu verlagern und die Netz\u00fcberlastung zu verringern. Dadurch werden kostspielige Redispatch-Ma\u00dfnahmen und zus\u00e4tzliche Netzausbauten reduziert. Das Prinzip der Kostenreflexivit\u00e4t\u2014als ein Anreiz f\u00fcr optimales Verhalten\u2014spricht f\u00fcr regional differenzierte Entgelte, wie sie von der BNetzA erwogen werden. Gleichzeitig f\u00fchren regional differenzierte und dynamische Tarife zu einer Neuverteilung von Kosten mit Gewinnern und Verlierern. Daher muss einer solchen Neuverteilung eine solide wirtschaftliche Analyse vorangehen, um Verteilungsgerechtigkeit sicherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a><a><\/a><a>Pass-on zus\u00e4tzlicher Erzeugerkosten<\/a><\/h1>\n\n\n\n<p>Auf wettbewerbsorientierten Stromm\u00e4rkten versuchen die Stromerzeuger, neu anfallende Einspeiseentgelte \u00fcber h\u00f6here Stromgro\u00dfhandelspreise an die Verbraucher weiterzureichen\u2014sog. Pass-on\u2014um die h\u00f6heren Kosten zu decken und ihre Kapitalrenditen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn das Ausma\u00df der Weitergabe h\u00f6herer Kosten an die Endverbraucher einer empirischen Analyse bedarf und sich im Zeitverlauf sowie zwischen L\u00e4ndern und nach Versorger unterscheiden kann, ist es wichtig zu ber\u00fccksichtigen, dass h\u00f6here Gro\u00dfhandelspreise auch Druck auf die Preise f\u00fcr Endverbraucher aus\u00fcben. Im Allgemeinen h\u00e4ngt der Grad der Kosten\u00fcberw\u00e4lzung von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel:<a id=\"_ftnref14\" href=\"#_ftn14\"><sup>14<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Enth\u00e4lt eine neue Tarifstruktur feste Bestandteile, so lassen sich diese innerhalb eines Abrechnungszeitraums schwerer weiterreichen als variable Bestandteile.<\/li>\n\n\n\n<li>Das Ausma\u00df des Pass-on h\u00e4ngt von der Marktstruktur und der Marktmacht ab, da Unternehmen mit Marktmacht Preis und Menge optimieren k\u00f6nnen und m\u00f6glicherweise entscheiden, einige Kostensteigerungen aufzufangen.<\/li>\n\n\n\n<li>Internationaler Wettbewerb begrenzt das Ausma\u00df des Pass-on, wenn heimische Erzeuger mit Importstrom konkurrieren, der nicht mit vergleichbaren Einspeiseentgelten belastet ist.<\/li>\n\n\n\n<li>Kurzfristig h\u00e4ngt der Pass-on auch von vertraglichen Verpflichtungen wie Festpreisvertr\u00e4gen oder langfristigen Stromabnahmevereinbarungen ab.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>In Summe ist daher zu erwarten, dass zumindest ein Teil der zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr Erzeuger weitergeben wird, sodass\u2014unabh\u00e4ngig von einer \u00c4nderung des Tarifsystems\u2014letztlich die Verbraucher die Netzentgelte zahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Pass-on der zus\u00e4tzlichen Einspeiseentgelte ist nicht per se problematisch: In einem kompetitiven Markt konkurrieren Erzeuger \u00fcber den Preis miteinander, und Stromgro\u00dfhandelspreise sollten die tats\u00e4chlichen volkswirtschaftlichen Kosten einschlie\u00dflich der Netznutzung widerspiegeln. Der Pass-on beeintr\u00e4chtigt den oben beschriebenen Anreizeffekt f\u00fcr die Erzeuger nicht, da diese einen Anreiz behalten, ihre Kosten so niedrig wie m\u00f6glich zu halten\u2014auch wenn sie einen Teil ihrer Kosten in den Endkundentarifen weitergeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch ist es wichtig, den Pass-on sowohl unter dem Aspekt der Effizienz als auch der sozialen Fairness zu bewerten. Zwar macht die BNetzA deutlich, dass bei einer Einbeziehung der Einspeiser die direkten Kosten f\u00fcr die Verbraucher gesenkt werden.<a id=\"_ftnref15\" href=\"#_ftn15\"><sup>15<\/sup><\/a> Jedoch kann es trotzdem zu Verteilungseffekten kommen, wenn einige Verbrauchergruppen st\u00e4rker betroffen sind als andere, beispielsweise infolge regional differenzierter Entgelte, was insbesondere f\u00fcr einkommensschwache Endverbraucher ein Problem darstellen kann.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a><a><\/a><a>Interdependenz mit<\/a> staatlichen Beihilfen<\/h1>\n\n\n\n<p>Strom aus EE wird in Deutschland staatlich gef\u00f6rdert. Da die H\u00f6he der staatlichen Beihilfe von den Kosten f\u00fcr die Erzeuger abh\u00e4ngen kann, ver\u00e4ndert die Einf\u00fchrung zus\u00e4tzlicher Einspeiseentgelte potentiell auch die Bemessungsgrundlage staatlicher Beihilfen und damit die Belastung des Bundeshaushalts.<\/p>\n\n\n\n<p>Der derzeitige Rechtsrahmen f\u00fcr die staatliche F\u00f6rderung von EE-Strom ist das EEG 2023, das die F\u00f6rderma\u00dfnahmen bis Ende 2026 regelt.<a id=\"_ftnref16\" href=\"#_ftn16\"><sup>16<\/sup><\/a> Da eine Reform der Netzentgeltsystematik erst ab 2029 wirksam w\u00fcrde, k\u00f6nnen heute keine konkreten Schlussfolgerungen zur Wechselwirkung zwischen der Netzentgeltsystematik und staatlichen Beihilfen f\u00fcr Neuanlagen gezogen werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass EE-Anlagen auch nach 2026 gef\u00f6rdert werden und dass die Ausgestaltung der k\u00fcnftigen F\u00f6rderma\u00dfnahmen strukturell an das bestehende System ankn\u00fcpft. Hinzu kommt, dass die EEG-F\u00f6rderung in der Regel f\u00fcr 20 Jahre gew\u00e4hrt wird, so dass viele F\u00f6rderma\u00dfnahmen weiterlaufen, wenn eine neue Netzentgeltsystematik eingerichtet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das EEG f\u00f6rdert die EE-Erzeugung in erster Linie durch finanzielle Instrumente wie Marktpr\u00e4mien und Einspeiseverg\u00fctungen. F\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Anlagen (oberhalb bestimmter Kapazit\u00e4tsgrenzen) wird die F\u00f6rderung im Rahmen wettbewerblicher Ausschreibungen ermittelt: Erfolgreiche Projekte erhalten eine gleitende Marktpr\u00e4mie, die die Differenz zwischen einem Referenzwert (der die Produktionskosten zuz\u00fcglich einer angemessenen Rendite in Form des Gebots widerspiegelt) und dem B\u00f6rsenstrompreis ausgleicht.<a id=\"_ftnref17\" href=\"#_ftn17\"><sup>17<\/sup><\/a> Kleinere oder innovative Anlagen k\u00f6nnen stattdessen administrativ festgesetzte Einspeisetarife beziehen.<a id=\"_ftnref18\" href=\"#_ftn18\"><sup>18<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die H\u00f6he der Beihilfe basiert auf einer so genannten Finanzierungsl\u00fcckenanalyse. Bei dieser Berechnungsmethode f\u00fcr Einspeisepr\u00e4mien werden s\u00e4mtliche relevanten Kosten (CAPEX und OPEX) und Erl\u00f6se eines repr\u00e4sentativen EE-Projekts \u00fcber seine erwartete wirtschaftliche Lebensdauer quantifiziert und abgezinst. Die Erl\u00f6se basieren auf den prognostizierten Strompreisen. Die Summe der abgezinsten Kosten und Einnahmen ist der Kapitalwert (net present value\u2014NPV) des Projekts. Die Finanzierungsl\u00fccke wird als Differenz zwischen dem Kapitalwert des Vorhabens und dem Kapitalwert eines \u201ekontrafaktischen Szenarios\u201c berechnet, also einem Szenario ohne Beihilfe. Es wird angenommen, dass das Projekt im kontrafaktischen Szenario nicht durchgef\u00fchrt wird, was einen Kapitalwert von Null zur Folge h\u00e4tte. Dementsprechend entspricht die Finanzierungsl\u00fccke dem Kapitalwert der Projektkosten abz\u00fcglich der Einnahmen ohne Beihilfe.<a id=\"_ftnref19\" href=\"#_ftn19\"><sup>19<\/sup><\/a> Bei der Ausschreibung von EE-F\u00f6rderung f\u00fchren die Projektentwickler eine solche Finanzierungsl\u00fcckenanalyse selbst durch, deren Ergebnisse sich dann in ihren Geboten widerspiegeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Einspeiseentgelte erh\u00f6hen die Betriebskosten, welche in die beschriebenen Kapitalwertberechnung eingehen. Die Einf\u00fchrung von Einspeiseentgelten lassen daher\u2014ceteris paribus\u2014die Finanzierungsl\u00fccke wachsen. Erg\u00e4nzend ber\u00fccksichtigt die Kapitalwertberechnung auch die prognostizierten Strompreise. Dessen Entwicklung h\u00e4ngt zwar von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel von der H\u00f6he der in den Folgejahren hinzukommenden Stromerzeugung. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Strompreise unter Preisdruck stehen, wenn die Erzeuger zus\u00e4tzliche Netzentgelte weitergeben. Ein m\u00f6gliches Ergebnis w\u00e4re, dass ein Anstieg der Strompreise jeden Anstieg der zus\u00e4tzlichen Betriebskosten vollst\u00e4ndig ausgleichen w\u00fcrde und die Netzentgelte beihilfeneutral w\u00e4ren. Die Bestimmung des Nettoeffekts auf den erforderlichen Beihilfebetrag ist jedoch eine komplexe Angelegenheit, die eine sorgf\u00e4ltige wirtschaftliche Analyse erfordert. Nichtsdestotrotz gibt es ein m\u00f6gliches Szenario, in welchem sich die Finanzierungsl\u00fccke vergr\u00f6\u00dfert, wenn die Stromerzeuger Netzentgelte zahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sofern die M\u00f6glichkeit besteht, dass die \u00f6ffentliche Hand einen betr\u00e4chtlichen Teil der zus\u00e4tzlichen Kosten kompensiert, sinkt theoretisch der Anreiz f\u00fcr die Erzeuger, die Netzentgelte an die Verbraucher weiterzugeben. Aus Sicht der Erzeuger spielt es keine Rolle, ob die zus\u00e4tzlichen Kosten von den Verbrauchern oder vom Staat getragen werden, und der Wettbewerb zwischen ihnen k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass sie davon absehen, den Kunden h\u00f6here Strompreise in Rechnung zu stellen. Man kann daher erwarten, dass der Pass-on an die Verbraucher tendenziell geringer ausf\u00e4llt, wenn der Staat die Mehrbelastung kompensiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer solchen Kompensation durch staatliche Beihilfen kann der intendierte Kostenanreizeffekt der Einspeiseentgelte leiden. Wir haben diskutiert, dass ein Pass-on dem Kosten- (und Effizienz-)Anreiz nicht schadet, da der Wettbewerb die Erzeuger dazu zwingt, die Kosten m\u00f6glichst gering zu halten. Dieser Wettbewerbsdruck k\u00f6nnte jedoch im Rahmen staatlicher Beihilfen\u2014abh\u00e4ngig von den spezifischen Regelungen\u2014abgeschw\u00e4cht werden. Die Praxis F\u00f6rdermittel wettbewerblich auszuschreiben kann einen Schutz gegen die Abschw\u00e4chung des Kostenanreizeffekts darstellen. Die Hersteller m\u00fcssen hierbei entscheiden, ob und in welchem Umfang sie versuchen, die zus\u00e4tzlichen Kosten an den Staat und nicht an ihre Kunden weiterzugeben. Dies begrenzt\u2014ceteris paribus\u2014das Ausma\u00df zu dem die von den Erzeugern erhobenen Netzentgelte effektiv an den Staat weitergegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Da nicht alle Energieerzeuger staatliche Beihilfen erhalten, kann die potenziell selektive M\u00f6glichkeit der Kompensation von Einspeiseentgelten durch staatliche Beihilfen zu Wettbewerbsverzerrungen auf dem Stromerzeugungsmarkt f\u00fchren. Im Extremfall w\u00fcrden die Beihilfeempf\u00e4nger die Netzentgelte \u00fcberhaupt nicht an die Verbraucher weitergeben, w\u00e4hrend die Nichtempf\u00e4nger die Netzentgelte weitergeben m\u00fcssten.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr ein vollst\u00e4ndiges Verst\u00e4ndnis der Wechselwirkung zwischen den von Einspeisern erhobenen Netzentgelten und staatlicher Beihilfe w\u00e4re eine deutlich umfassendere Analyse, einschlie\u00dflich einer juristischen Pr\u00fcfung, erforderlich. Zwar lassen sich die zus\u00e4tzlichen Netzentgelte recht leicht in die Kapitalwertberechnungen einbeziehen, doch ist der Mechanismus der Weitergabe dieser Entgelte an (m\u00f6glicherweise) h\u00f6here Strompreise, insbesondere angesichts ver\u00e4nderter Anreize zur Weitergabe, weitaus weniger offensichtlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Sicht der Stromrechnung ist es zun\u00e4chst willkommen, wenn der Staat einen Teil der Netzentgelte \u00fcbernimmt. Allerdings k\u00f6nnte die BNetzA damit faktisch andere Bundesbeh\u00f6rden (etwa das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz) verpflichten, ihre bestehende F\u00f6rderung f\u00fcr EE-Erzeuger auszuweiten, was wohl eine politische Entscheidung erfordern w\u00fcrde. Zudem k\u00f6nnte die \u00dcbernahme eines Teils der Netzentgelte durch den Bund selbst als Beihilfe gelten, die einer Genehmigung durch die Europ\u00e4ische Kommission bed\u00fcrfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Das EEG (einschlie\u00dflich fr\u00fcherer Fassungen) sieht einen j\u00e4hrliche Abgleich der tats\u00e4chlichen Kosten und Erl\u00f6se vor, woraus sich \u00c4nderungen der F\u00f6rderh\u00f6he ergeben k\u00f6nnen.<a id=\"_ftnref20\" href=\"#_ftn20\"><sup>20<\/sup><\/a> Dieses Monitoring soll \u00dcberkompensation verhindern. Es ist jedoch unklar, ob neu eingef\u00fchrte Einspeiseentgelte als zus\u00e4tzliche Kosten der Erzeuger in diesem Mechanismus ber\u00fccksichtigt w\u00fcrden und damit die systematische \u00c4nderung der Netzentgelte aufgefangen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Besitzstandswahrung<\/h1>\n\n\n\n<p>Die Einf\u00fchrung von Einspeiseentgelten erfordert eine sorgf\u00e4ltige Pr\u00fcfung der Besitzstandswahrung, denn bestehende Erzeugungsanlagen wurden auf Grundlage des bisherigen Regulierungsrahmens geplant, finanziert und errichtet. Eine abrupte Belastung dieser Bestandsanlagen mit neuen Netzentgelten k\u00f6nnte ihre Wirtschaftlichkeit erheblich beeintr\u00e4chtigen und die regulatorische Stabilit\u00e4t, Investitionssicherheit sowie das Fairnessgebot in Frage stellen. Dies wiederum w\u00fcrde das Vertrauen in k\u00fcnftige Investitionsentscheidungen schw\u00e4chen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein strukturierter \u00dcbergang mit Bestandsschutz oder einer schrittweisen Einf\u00fchrung von Einspeiseentgelten f\u00fcr bestehende Anlagen ist daher unerl\u00e4sslich. Zentrale Elemente eines strukturierten \u00dcbergangs k\u00f6nnten sein:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>klare \u00dcbergangsfristen, fr\u00fchzeitig und transparent kommuniziert, die den Betreibern ausreichend Zeit f\u00fcr finanzielle und betriebliche Anpassungen geben;<\/li>\n\n\n\n<li>eine stufenweise Einf\u00fchrung, bei der die Entgelte \u00fcber einen bestimmten Zeitraum schrittweise erh\u00f6ht werden, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzufedern und Kostenschocks vermeiden;<\/li>\n\n\n\n<li>eine nach dem Installationsdatum differenzierte Besitzstandsregelung, die l\u00e4ngere \u00dcbergangsfristen f\u00fcr \u00e4ltere Anlagen und k\u00fcrzere f\u00fcr neuere Anlagen vorsieht; und<\/li>\n\n\n\n<li>Kapazit\u00e4ts- oder Auslastungsschwellen, um kleine oder gering ausgelastete Anlagen vor unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen finanziellen Belastungen sch\u00fctzen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen klare Bestandsschutzregelungen potenzielle rechtliche Risiken und politischen Widerstand mindern und so die Akzeptanz der neuen Tarifstruktur erleichtern und eine reibungslose Umsetzung sicherstellen. Eine proaktive Kommunikation und transparente Umsetzungsfristen sind unerl\u00e4sslich, um das Vertrauen der Investoren zu erhalten, Marktstabilit\u00e4t zu bewahren und den weiteren Ausbau von EE-Anlagen ohne unn\u00f6tige wirtschaftliche Verwerfungen zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h1>\n\n\n\n<p>Der von der BNetzA eingeleitete Konsultationsprozess k\u00f6nnte zu einer grundlegenden Neugestaltung der Netzentgeltsystematik f\u00fchren, bei der k\u00fcnftig auch die Einspeiser an der Finanzierung der Netzkosten\u2014einschlie\u00dflich der durch den Ausbau erneuerbarer Energien steigenden zus\u00e4tzlichen Systemkosten\u2014beteiligt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Einspeiseentgelte veranlassen die Einspeiser, die von ihnen erzeugten zus\u00e4tzlichen Systemkosten zu internalisieren, und k\u00f6nnen wirksame Signale daf\u00fcr senden, wie und wo Anlagen effizient betrieben werden k\u00f6nnen. Langfristig k\u00f6nnten so die Gesamtnetzkosten und damit auch die Netzentgelte sinken.<\/p>\n\n\n\n<p>Voraussichtlich wird ein erheblicher Teil der neuen Einspeiseentgelte \u00fcber h\u00f6here Gro\u00dfhandelspreise an die Endverbraucher weitergereicht, sodass diese letztlich weiterhin den Gro\u00dfteil der Netzkosten tragen. Gleichwohl bleiben Anreize f\u00fcr eine kostensensitive Netznutzung bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Interdependenz von Einspeiseentgelten und staatlicher Beihilfe erfordert eine vertiefte \u00f6konomische und rechtliche Analyse. Werden die Entgelte nicht vollst\u00e4ndig weitergereicht, steigen ceteris paribus die Beihilfen infolge einer Einf\u00fchrung von Einspeiseentgelten. Neben den politischen Implikationen der zus\u00e4tzlichen Beihilfebetr\u00e4ge m\u00fcssen auch der anreizhemmende Effekt und m\u00f6gliche Wettbewerbsverzerrungen sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft werden. Zudem ist ein stringentes Konzept zur Besitzstandswahrung unerl\u00e4sslich, da bestehende Kraftwerke auf Grundlage bestehender regulatorischer Bedingungen geplant, finanziert und errichtet wurden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n<details class=\"wp-block accordion__item\">\n\t<summary class=\"accordion__title accordion__toggle \">Footnotes<\/summary>\n\t<div class=\"accordion__content\">\n\t\t<div class=\"acf-innerblocks-container\">\n\n<p><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\"><sup>1<\/sup><\/a> Bundesnetzagentur (2025), \u201eDiskussionspapier Rahmenfestlegung der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNeS)\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn2\" href=\"#_ftnref2\"><sup>2<\/sup><\/a> Ebd., S. 3.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn3\" href=\"#_ftnref3\"><sup>3<\/sup><\/a> Ebd., Abschnitt 5.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn4\" href=\"#_ftnref4\"><sup>4<\/sup><\/a> Bundesnetzagentur (2025), \u201e<a href=\"https:\/\/www.bundesnetzagentur.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2025\/20250512_AgNes.html\">Bundesnetzagentur ver\u00f6ffentlicht Diskussionspapier zur Bildung der Stromnetzengelte<\/a>\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn5\" href=\"#_ftnref5\"><sup>5<\/sup><\/a> Bundesnetzagentur (2025), \u201eDiskussionspapier Rahmenfestlegung der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNeS)\u201d, S. 7\u20138.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn6\" href=\"#_ftnref6\"><sup>6<\/sup><\/a> Jacobs University, Oxera (2021), \u201e<a href=\"https:\/\/bremen-energy-research.de\/wp-content\/paper\/211103_Bericht_TBW_FINAL.pdf\">Weiterentwicklung der Anreize f\u00fcr Digitalisierung und Innovation in der Anreizregulierung der \u00dcNB<\/a>\u201d, 3. November, S. 16.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn7\" href=\"#_ftnref7\"><sup>7<\/sup><\/a> IEA (2025), \u201e<a href=\"https:\/\/iea.blob.core.windows.net\/assets\/7fea0ad0-1cc1-45e9-810b-2d602e64642f\/Germany2025.pdf\">Energy Policy Review \u2013 Germany<\/a>\u201d, S. 50.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn8\" href=\"#_ftnref8\"><sup>8<\/sup><\/a> Bundesnetzagentur (2025), \u201eDiskussionspapier Rahmenfestlegung der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNeS)\u201d, S. 25.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn9\" href=\"#_ftnref9\"><sup>9<\/sup><\/a> Ebd., S. 25\u201327.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn10\" href=\"#_ftnref10\"><sup>10<\/sup><\/a> Ebd., S. 26.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn11\" href=\"#_ftnref11\"><sup>11<\/sup><\/a> Ebd., S. 27.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn12\" href=\"#_ftnref12\">12<\/a> Ebd., S. 27.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn13\" href=\"#_ftnref13\"><sup>13<\/sup><\/a> Bundesnetzagentur (2025), \u201e<a href=\"https:\/\/www.bundesnetzagentur.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2025\/20250512_AgNes.html\">Bundesnetzagentur ver\u00f6ffentlicht Diskussionspapier zur Bildung der Stromnetzengelte<\/a>\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn14\" href=\"#_ftnref14\"><sup>14<\/sup><\/a> Europ\u00e4ische Kommission (2016), \u201e<a href=\"https:\/\/op.europa.eu\/en\/publication-detail\/-\/publication\/a18be06b-fa5d-11e6-8a35-01aa75ed71a1#:~:text=This%20Study%20is%20intended%20to%20provide%20judges%2C%20and,to%20pass-on%20claims%20arising%20from%20competition%20law%20infringements\">Study on the passing on overcharge \u2013 Final report<\/a>\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn15\" href=\"#_ftnref15\"><sup>15<\/sup><\/a> Bundesnetzagentur (2025), \u201eDiskussionspapier Rahmenfestlegung der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNeS)\u201d, S. 25.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn16\" href=\"#_ftnref16\"><sup>16<\/sup><\/a> Beschluss SA.102084 (2022\/N), Abs. 4.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn17\" href=\"#_ftnref17\"><sup>17<\/sup><\/a> Beschluss SA.102084 (2022\/N), Abs. 20\u201321.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn18\" href=\"#_ftnref18\"><sup>18<\/sup><\/a> Beschluss SA.102084 (2022\/N), Abs. 22\u201324.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn19\" href=\"#_ftnref19\"><sup>19<\/sup><\/a> Beschluss SA.102084 (2022\/N), Abs. 32\u201344.<\/p>\n\n\n\n<p><sup><a id=\"_ftn20\" href=\"#_ftnref20\">20<\/a><\/sup> Beschluss SA.102084 (2022\/N), Abs. 217\u2013218.<\/p>\n\n<\/div>\n\t<\/div>\n<\/details>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat im Mai 2025 ein Diskussionspapier \u00fcber die Zukunft der Stromnetzentgelte in Deutschland ver\u00f6ffentlicht.1 Das Papier stellt kritische Fragen zur zuk\u00fcnftigen Netzentgeltsystematik in Deutschland und die Konsultation k\u00f6nnte zu einer vollst\u00e4ndigen Neugestaltung&hellip;<\/p>\n","protected":false},"featured_media":507387,"template":"","format":"standard","categories":[],"class_list":["post-507384","agenda","type-agenda","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v21.1 (Yoast SEO v26.8) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Reform der deutschen Stromnetzentgeltsystematik: Sollen Einspeiser Netzentgelte zahlen? 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